Magnetresonanztomographie (MRT)  

 

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein modernes und sehr leistungsfähiges Untersuchungsverfahren, mit dem Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt werden. Mit Hilfe des MRTs kann man zahlreiche Erkrankungen hervorragend diagnostizieren. Die MRT Bilder werden durch den Einsatz von starken Magnetfeldern und Radiowellen produziert. Ein enormer Vorteil dieses Untersuchungsverfahrens ist, dass es ohne Röntgenstrahlen arbeitet. Eine Strahlenbelastung für den Patienten besteht dementsprechend nicht. Die Untersuchung ist schmerzfrei und nach heutigem Wissensstand ohne schädliche Nebenwirkungen.

Die durchschnittliche Untersuchungszeit liegt bei ca. 20 Minuten (je nach Fragestellung zwischen 15 und 45 Minuten). Es ist wichtig, dass Sie während der Untersuchung ruhig liegen und gleichmäßig atmen, weil geringste Bewegungen erhebliche Bildstörungen verursachen.

Durch die Schaltvorgänge im MRT-Gerät entstehen während der Untersuchung laute Klopfgeräusche, die jedoch völlig normal sind; Sie erhalten Sie von uns einen Gehörschutz.

Da Sie sich im Untersuchungsraum in einem starken Magnetfeld befinden, ist es unbedingt notwendig, alle Metallteile vor der Untersuchung in der Kabine zu lassen. Bitte legen Sie Dinge wie Brille, Schmuck, Haarklammern, Schlüssel, Geldbeutel, Münzen, Piercings, Zahnprothesen, etc. dort ab. Wir weisen Sie darauf hin, dass Uhren und elektronische Geräte wie Handys, MP3-Player, Hörgeräte, Autoschlüssel mit Fernbedienung durch das Magnetfeld dauerhaft geschädigt werden können. Bitte beachten Sie auch, dass Codekarten mit Magnetstreifen wie EC-Karten und Parkscheine gelöscht werden. Tätowierungen oder Make-Up können, wenn sie metallhaltige Farbstoffe enthalten, zu lokalen Erwärmungen und Hautreizungen führen.

In Abhängigkeit von der klinischen Fragestellung kann es notwendig sein, Ihnen ein Kontrastmittel zu verabreichen. Dies erfolgt durch eine Injektion in die Armvene. Die MRT-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich und verursachen nur sehr selten Nebenwirkungen.

Wenn Sie unter Platzangst leiden, kann ein Beruhigungsmittel die Untersuchung erleichtern. Sie müssen jedoch bedenken, dass durch die Verabreichung des Beruhigungsmittels Ihr Reaktionsvermögen stark beeinträchtigt ist. An diesem Tag dürfen Sie nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, Maschinen führen oder Verträge unterzeichnen.

ACHTUNG
Eine MRT-Untersuchung kann in der Regel nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden, wenn Sie eines der folgenden Dinge im Körper tragen:

  • Herzschrittmacher
  • künstliche Herzklappen
  • Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat)
  • implantierte Pumpen
  • Neurostimulator
  • Ventrikelshunt
  • magnetisch fixierter Zahnersatz
  • Metallsplitter im Auge